Olika typ av laika

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Karelo-Finnische Laika

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A´Dyre of kolyma river

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Karelo-Finnische Laika

sie ist die kleinste Laika Russlands. Schon sehr lange waren kleine rothaarige Spitze beliebte Jagdhunde für die Landarbeiter Polens, Finnlands, Karelia und dem nordwesten Russlands. In der Vergangenheit hat man in Polen und Russland rothaarige Spitze mit Geruchshunden gekreuzt und deren Winterfell zu verbessern. Trotz der verschiedenen eingeführten Züchtungen in die Hauptzuchtlinie dieser Hunde und ihrer Kreuzungen, züchteten einheimische Jäger bis 1930 ihren beliebten kleinen rothaarigen Spitz mehr und mehr zu einem reinsassigen Hund.
Merkmale im Aussehen und der Jagdbegeisterung dieser Hunde kann man heute noch erkennen, in den Mischlingen der einheimischen Strassen und Dörfer im nordwesten Russland.

Herkunft:
Traditionsreiche Zentren der Zucht in Russland waren Petrozavodsk, Moskau und Leningrad. In den Jahren von 1930 bis 1940 züchtete ein staatliche Zuchtstätte nahe Medzvezhyegorsk in Karelien den kleinen rothaaren Spitz rein. Obwohl das Aussehen der Hunde nicht einheitlich perfekt war, konnten diese Zuchtstätte zusammen mit Enthusiasten unter den einheimischen Jägern die Zahl der sich ähnlich sehenden Hunde erhöhen. Während des zweiten Weltkrieges verschwanden viele Hunde. 1951 gab es in Petrozavodsk 24 registrierte Hunde. Der Grossteil der Hunde verfiel der Tollwut. 1953 importierten russische Cynologen Finnen Spitze aus Finnland, zwei männliche Tiere, Bodryi und Sokol, und ein weibliches Tier, Pika. Sie kreuzten diese mit den noch verbleibenden rothaarigen Spitzen, der Olonets Laika und der Karelian Laika, welche im Süden Kareliens und den nördlichen Regionen des europäischen Teil Russlands gefunden wurden. In Leningrad wurden einheimische Hunde zur Zucht eingesetzt, welche ein gutes Jagdverhalten aufweisen konnten, und dem finnischen Spitz sehr ähnlich sahen. Am Beginn der Zucht wurde der Hund als Finno-Karelian Laika bezeichnet, später dann als Karelo-Finnish Laika. In Moskau importierte man Finnische Spitze aus Finnland die ebenfalls zur Zucht eingesetzt wurden. Allein in Moskau gab es 1970 ca. 200 Karelian-Finnische Laikas. Andere Züchter setzten auch den Finnischen Spitz, welcher aus Finnland importiert wurde zur Zucht ein. Voilochnikov und Voilochnikov (1982) räumten ein, das die Karelo-Finnische Laika nah verwand mit dem Finnischen Spitz ist und natürlich ähnlich ist. Jedoch gibt es einige Unterschiede. Unter den Finnischen Spitzen verblieben viele Hunde über Generationen nicht bei Jägern, sie lebten als Showdog und so verlor sich die Jagdfähigkeit in einigen Showlinien. Als Zuchtziel der Karelian-Finnischen Laika wollten die Russen einen wendigen Hund, ausschliesslich zum jagdlichen Einsatz erhalten. Vielseitig, ausdauernd bei der Arbeit unter harten Bedinungen und von der Schönheit des Finnischen Spitzes sollten sie sein.
Tatsächlich ist die Karelo-Finnische Laika eine Schwesterzucht des Finnischen Spitzes. Einige feine Unterschiede schliessen mit ein, dichtere Körperschutzbehaarung, eine breitere Vielfalt der roten Fellfarbe, und das Vorhandensein von weissen Abzeichen auf der Brust vieler Hunde. Der Ansatz und die Krümmung des Schwanzes über dem Rücken ist nicht strikt festgelegt und erlaubt einige Variationen. Dies ist eine gesunde, genetische Vielfalt, die unter den einheimischen Hunden existiert in deren Ursprungsland. Dies ist die kleinste Laika, die in Russland zur Jagd benutzt wird. Rüden sind zwischen 27 cm und 30 cm gross, Hündinnen sind zwischen 25 cm und 28 cm gross. Das Gebäude des Rüden ist nahezu Quadratisch, das der Hündinnen ein wenig feingliedriger.

Fell:
Das Fell der Karelo-Finnischen Laika ist ein doppelter Mantel, gerade rauhe Deckhaare und weiche dicke Unterwolle. Im Vergleich mit dem Finnischen Spitz liegt das Haar der Karelo-Finnischen Laika dichter am Körper. Die Standardfellfarbe ist rot in allen Schattierungen, nur blass Rot ist nicht erwünscht. Das Rot ist in den Ohren, an den Wangen und am Kinn und am unteren Teil der Brust, am Bauch und an den Innenseiten der Beine und auf der Unterseite des Schwanzes heller. Weisse Flecken sind auf der Brust und an der Schwanzspitze erlaubt. Eine weisse längliche Färbung ist auch auf dem Vorderkopf erlaubt. Die weissen Fellflecken können bei der Karelo-Finnischen Laika grösser sein als beim Finnischen Spitz. Schwarze Haarspitzen beim Deckhaar auf dem Rücken und nahe der Schwanzspitze sind ebenfalls erlaubt.

Zucht:
Hündinnen der Karelo-Finnischen Laika werden mit 8 Monaten geschlechtsreif, sie werden 2 mal im Jahr läufig, die Wurfstärke liegt zwischen 1 und 7 Welpen.

Bellen:
Einige Jäger berichten, das die Karelo-Finnische Laika weniger bellt als der Finnische Spitz. Dennoch ist sie die höchst reizbarste russische Laika, die bei jedem geringfühigem Grund bellt.
Verhalten gegenüber Menschen:
Die Karelo-Finnische Laika ist seiner Familie gegenüber ein zugeneigter und freundlicher Hund. Fremden gegenüber ist sie misstrauisch und reserviert. Einige Hunde beschützen ihren Herrn und dessen Eigentum. Sie warnen immer durch Bellen, wenn jemand kommt. Nach Ansicht der Laika Experten und der Besitzer solcher Hunde in Russland, sollten sie mit Geduld behandelt werden, weil sie sehr sensibel auf die Stimmungen ihres Herrn reagieren. Einmal geschlagen, wird der Hund launisch und verweigert sich wenn er gerufen wird. Das kann wenige Tage anhalten andere widerum bleiben ihrem Besitzer auf Dauer misstrauisch.

Verhalten gegenüber Artgenossen:
Die Karelo-Finnische Laika verhält sich auf eigenem Revier, fremden Hunden gegenüber die sich nähern, aggressiv. Sie leben gut im eigenen Rudel mit Welpen und erwachsenen Hunden, sie beginnen auch keinen Kampf mit anderen Hunden die sie weit weg vom eigenen Revier treffen. Dies macht sie zu einem angenehmen Begleiter für Spaziergänge im Stadtpark und anderen öffentlichen Platzen.

Verhalten zu domestizierten und wildlebenden Tieren:
Die Karelo-Finnische Laika ist neugierig und wird Wildtiere vom Welpenalter an als potentielles Wild prüfen. Wächst die Karelo-Finnische Laika auf einem Bauernhof auf, wird sie mit den dort lebenden Tieren friedlich zusammenleben. Die Karelo-Finnische Laika hat ein besonderes Interesse an Hühnern und Eichhörnchen, die gehören zum bevorzugten Wild.

Verwendung:
Die kleine Grösse der Karelo-Finnischen Laika macht es einfach sie im Haus zu halten und zu transportieren. Sie ist ein excellenter Jagdhund für Hühner und Eichhörnchen und andere kleine Wildtiere. Sie eignen sich besonders für die Jagd nach Auerhühnern. Bei der Jagdsuche gallopiert sie die meiste Zeit. Sie bevorzugen frische Fährten. Wie alle Laika Züchtungen ist die Karelo-Finnische Laika wendig und immer bemüht sich an neuem Wild zu versuchen wenn es verlangt wird. Folglich, in Feldversuchen, verbellen sie Wildbären oder attackieren Bären angriffslustig. Jedoch ist es nicht üblich sie für Grosswild einzusetzen. Sie arbeiten sehr eifrig bei Kleinwild und sind konstant fleissig bei Hühnern und Eichhörnchen. Unter diesen Umständen ist es schwierig ihre Aufmerksamkeit auf grösseres Wild zu lenken. Ausserdem ermöglicht es die geringe Grösse, der Karelo-Finnischen Laika, nicht, sich in tiefem Schnee, Sumpf, dichtem hohen Gras oder anderem schwierigem Gelände, schnell genug fortzubewegen. Einige Karelo-Finnische Laika sind widerwillige Schwimmer.
Ihr attraktives Erscheinungsbild und ihr freundliches Temperament macht sie zu einem interessanten Familien Hund. Ausserdem sind sie sehr aufmerksam und ein perfekter natürlicher Wachhund. Hast du einen Finnischen Spitz aus einer guten Jagdlinie, der auch gut jagd, brauchst du keinen Karelo-Finnische Laika. Bist du jedoch nicht zufrieden mit der Jagdleistung deines Finnischen Spitzes, dann versuche eine Karelo-Finnische Laika. Sie ist ein wirklich guter Jagdhund.